Wann Schluss machen?

Schluss machen
Wann ist es wirklich die beste Entscheidung?

Wenn eine Beziehung viel mehr Energie kostet, als sie an Lebendigkeit und Freude bringt. Dann ist es gut zu überlegen… Trennung ist eine legitime Veränderung um glücklich(er) zu werden.

Wenn ich allerdings bei ehrliche Betrachtung spüre, dass ich nur nicht verlassen werden möchte und deshalb der/ dem anderen zuvorkommen will.
Dann ist das kein so guter Grund sich zu trennen. Jetzt lieber mutig sein, etwas wagen, Angst aushalten und dabei bleiben! Ganz super Idee: ich versuche mit ihr/ ihm zu sprechen.

Wenn ich die Erfahrung mache, dass die/der andere bei mir bleibt, kann ich die Gundverunsicherung, die dahinter steht, überwinden.
Und auch wenn ich eine Trennung hinnehmen muss: Ich hab getan was mir Mut abverlangt hat, ich bin an mir gewachsen.
Mehr kann eine Beziehung sowieso nicht leisten. Partner, Krisen, Konflikte haben die Funktion, dass wir uns selbst besser kennen lernen und „bei uns selbst anzukommen.“
Mach Dich auf die Reise – sie ist ein Abenteuer.

Langeweile in der Beziehung

 

Manchmal kommen Paare, die erreicht haben, was sie sich gewünscht haben, die ein super Team und dennoch besorgt sind, weil Ihnen Erotik und Sexualität abhanden gekommen sind.

Verschiedenste Wege sind dann möglich.

Einer ist, sich und die Beziehung für andere Kontakte zu öffnen.

Es ist ohne Frage ein turbulentes Vorhaben und dennoch eine echte Möglichkeit, wenn beide Partner dazu stehen.

Wenn das Paar sich entschließt, die Beziehung für andere Erlebenswelten zu öffnen, ist es sinnvoll vorher die Regeln und Grenzen abzustimmen.

Wie viel Informationen von dir und außerhalb unserer Beziehung will ich wissen?

Was erachte ich als fair?

Gibt es ein Veto, ein Save-Wort?

Was ist fair den „Dritten“ gegenüber?

Was kommunizieren wir als Paar unserem Umfeld?

Was, wenn unsere Primär-Partnerschaft in Gefahr geraten sollte?

 

Ein Raum für ehrlichen Austausch kann von großem Nutzen und eine integrierende dritte Person hilfreich sein.

Raus aus der Streitfalle

Bei wie­der­keh­ren­den Streit­si­tua­tio­nen geht es darum, Affekte wahr­zu­neh­men und zu ver­ste­hen. Die von uns selbst und die vom Bezie­hungs­part­ner. Das bezeich­net die Fähig­keit des Men­ta­li­sie­rens.

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