Seitensprung Wie schaffe ich zu vergeben?

Es fühlt sich an wie ein unfairer Deal. A war untreu, B muss mit der Situation klar kommen und hat die ganze Arbeit der Vergebung. A kann dazu beitragen, im dem er/sie glaubhaft macht, die Verletzung, die für B entstanden ist nachvollziehen zu können und zu bedauern, diesen Schmerz ausgelöst zu haben. Und dass A für die Zukunft Wege und Lösungen finden will, die eine Wiederholung dieser schmerzhaften Erfahrung für B umgeht.
B kann einen Wunsch formulieren, was ein geeigneter symbolischer Ausgleich oder Schlusspunkt zum Geschehenen sein könnte. Eine Geste vor dem Freundeskreis, ein Geschenk, ein Arm voll Rosen, … richtig wünschen hilft! Diesen Wunsch kann und sollte A als Friedensangebot nehmen und erfüllen.
Dann kommt für B die Zeit, in der es herausfordernd sein kann, diesen alten Stachel des Schmerzes nicht immer wieder zuzulassen und zum Ausdruck zu bringen.
Wenn A keine echte Chance hat, das Geschehene abzuschließen und der Vorwurf von B immer wieder präsentiert wird, sinken die Chancen einer guten gemeinsamen Zukunft.

Fremdgehen#Seitensprung Wie schaffe ich zu vergeben?

Wie schaffe ich zu vergeben?
Es fühlt sich an wie ein unfairer Deal. A war untreu, B hat die ganze Arbeit der Vergebung. A kann dazu beitragen, im dem er/sie glaubhaft macht, die Verletzung, die für B entstanden ist nachvollziehen zu können und zu bedauern, diesen Schmerz ausgelöst zu haben. Und dass A für die Zukunft Wege und Lösungen finden will, die eine Wiederholung dieser schmerzhaften Erfahrung für B umgeht.
B kann einen Wunsch formulieren, was ein geeigneter symbolischer Ausgleich oder Schlusspunkt zum Geschehenen sein könnte. Eine Geste vor dem Freundeskreis, ein Geschenk, ein Arm voll Rosen, … richtig wünschen hilft! Diesen Wunsch kann und sollte A als Friedensangebot nehmen und erfüllen.
Dann kommt für B die Zeit, in der es herausfordernd sein kann, diesen alten Stachel des Schmerzes nicht immer wieder zuzulassen und zum Ausdruck zu bringen.
Wenn A keine echte Chance hat, das Geschehene abzuschließen und der Vorwurf von B immer wieder präsentiert wird, sinken die Chancen einer guten gemeinsamen Zukunft.

Was tun, wenn meine Freundin immer das selbe erzählt?

Zweimal klagen ist okay. Dann sollten sie ernsthaft überlegen, wo es in diesem Fall Hilfe gibt: einE MentorIn, eine öffentliche Lebensberatungsstelle, Seelsorge,Coaching oder Paarcoaching, Therapie? – Sie können mit diesem Tipp Ihrer Freundin, Ihrem Freund wirklich einen Gefallen tun. Denn statt weiter zu klagen und zu leiden,
sollten er oder sie beginnen, dem Missstand auf den Grund gehen.
Wenn ich unter schlechter Stimmung in meiner Beziehung leide: Wir kann ich, wie können wir gemeinsam das Ruder umlegen?
Helfen Sie, sich Hilfe zu suchen! Gemeinsam Frust und Schmerz nur immer wieder auszuwalzen machte alle nicht froh.

Soll ich ihr/sein Handy checken?

Der eigene Vertrauensbruch, in dem ich die Privatsphäre der/des PartnerIn verletze, lohnt sich nicht.
Wenn ich also den Verdacht habe, dass mein Liebstes nicht treu ist. Dann hilft am meisten das Ansprechen. Fordere dabei nicht Informationen – Gib welche! Versuche Deine Angst zu zähmen; mache deutlich, wie wichtig Dir diese Beziehung ist und dass es darauf ankommt, wie es jetzt nach diesem Gespräch der Offenheit weitergeht. Sage zum Beispiel:“Ab jetzt entscheidet sich, was mit uns wird. Wenn wir als Paar jetzt souverän, ehrlich und konstruktiv mit dem umgehen was ist, gebe ich uns eine echte Chance. Wenn sich später herausstellen sollte, dass an diesem Punkt weiter verheimlicht oder gelogen wird – dann entsteht dadurch ein irreparabler Schaden. Das will ich nicht – ich will Dich, uns als Paar! Bitte sage mir, was ich wissen muss, damit auch ich eine Entscheidung treffen kann.“

Kann ich vertrauen?

„Liebling, ich hab Vertrauen zu Dir. – Ich habe Dich jetzt ein Jahr lang beschatten lassen und mich überzeugt: Ich kann Dir vertrauen.“
Wer hält das für eine gute Grundlage? Und gleichzeitig ist es ja auch schwer, wie kann ich sicher sein, nicht betrogen zu werden – Um es kurz zu machen: Ganz sicher kann ich mir nicht sein, jedoch gibt es auch keine Alternative zu diesem Vertrauensvorschuss.
Eine Beziehung erfordert Mut. Den Mut ehrlich zu sein. Den Mut auch Dinge zu sagen und zu tun, über die der/die andere traurig ist. Traurig darüber zu sein, dass die Dinge nicht so sind, wie ich sie mir wünsche, ist schwer. Mich betrogen fühlen, weil der/die andere mir die Wahrheit ersparen wollte, ist viel länger viel schwerer.

Immer wieder der falschen Partner?

Anne ist verzweifelt. Seit Jahren ist sie auf der Suche nach Mr.Right. Doch die scheinen nur andere zu finden. Bei ihr klappt es nicht. Ob über Dating-Plattformen oder aus dem „Real-life“: Erstmal kommt sie gut an. Es interessieren sich attraktive Typen, beide erleben große Gefühle und dann leider auch eine schnelle Enttäuschung. Nach den ersten aufregenden Wochen will er lieber Fußball schauen, obwohl er mit ihr zusammen sein könnte. Hä? Die Treffen, der Sex, alles war doch super oder hat nur sie das so empfunden? Nein! er hat gesagt, sie sein sein Hauptgewinn- trotzdem braucht er Zeit für sich. Anne ist nicht bewußt, dass sie sich Männer aussucht, die in einer Beziehung nicht viel Nähe ertragen. Nach der Werbungsphase freuen sie sich über die Möglichkeit der Begegnung, aber nicht so oft auf die Begegnung. Anne sucht viel Nähe und ackert, um ihn zu erreichen. Sie ist irritiert und frustriert. Anne ist sich auch nicht bewußt, dass sie ein Muster wiederholt, dass sie in ihrer frühen Kindheit erlernt hat. Damals hat sie um die Aufmerksamkeit von ihrem getrennt lebenden Vater auch so gekämpft. Sie wiederholt dies in jeder neuen Beziehung.

Es ist gut, wenn Anne sich über Ihre Muster klar wird. Es ist gut, wenn sie ausprobiert, ob Männer, die sich um sie bemühen, vielleicht doch keine Langweiler sind.

„Für mich“ heißt nicht „gegen Dich“

Wenn Sie sich in der Paarbeziehung schlecht fühlen, weil aus einem Gespräch ein Streit wird, dann ist es häufig so, dass die Beteiligten einander etwas Schlechtes unterstellen. Sie denken (evtl. unbewusst) Du bist eigennützig, Du gönnst es mir nicht, Du willst mich verletzten,… o.ä. das ist nicht wirklich sinnvoll und meistens stimmt es auch nicht. Die Partner wollen in dem Moment für eine eigene Sichtweise eintreten oder ein eigenes Interesse deutlich machen. Sie agieren für sich – und das sollte okay sein! Das heißt nicht, dass sie gegen den anderen in feindlicher Absicht zu Felde ziehen. Nein! – meist geht in dem Moment einfach etwas schief.

Wenn Sie merken, das Gespräch fühlt sich nicht mehr gut für Sie an. Dann sagen Sie laut: „Ich glaube es geht gerade was schief“ und versuchen sie einander langsam und ruhig deutlich zu machen, was Ihnen beiden jeweils für sich persönlich gerade wichtig ist. Versuchen Sie Ihr Gegenüber zuerst in Ruhe zu verstehen. Dann erst – wenn sich beide erst einmal gehört und verstanden fühlen – dann versuchen Sie zu überlegen, wie beides ermöglicht werden kann.

 

 

Wieder Mut schöpfen!

 

Helfen Sie sich mit Ausnahmefragen:

In Zeiten, in denen es besser oder sogar gut lief – was war anders?

Wann war XY für Sie weniger ein Problem?

Wie haben Sie früher ähnliche Situationen bewältigt?

Probleme lösen leichter gemacht

 

Meist kommt uns ins Bewusstsein, dass wir ein starkes unbehagliches Gefühl haben und schnell haben wir den „Übeltäter“ ausgemacht. Dies kann ein Mensch oder ein Umstand sein. Ich weiß, was ich NICHT will.

Schneller zur Lösung finde ich, wenn ich mich dann frage:

Was will ich stattdessen?

Schon kann ich überlegen, wie es möglich wird, diese (neuen) Ziele zu erreichen.

Vielleicht hilft ein Gespräch mit einer unbeteiligten wohlwollenden Person. Coaching is eine Investition in sich selbst. Es lohnt sich !

Einladung zum Sex – was funktioniert?

Die Transaktionsanalyse von Eric Berne ist ein Modell, das helfen soll Kommunikation zu verstehen und zu verbessern.

Er beschreibt, dass wir drei innere Zustände in uns haben. Das Erwachsenen-Ich, das Eltern-Ich (kritisch oder fürsorglich) und das Kind-Ich (angepasst, rebellisch oder frei).

Wir agieren und reagieren in diesen Ich-zuständen miteinander. Meist ist von Erwachsnen-Ich zum Erwachsenen-Ich angemessen und oft denken wir auch, wir würden dies tun. Wer sich allerdings selbst einmal zuhört merkt, dass wir durchaus auch in den anderen Ich-zuständen, zumindest in einigen, aktiv agieren und reagieren.

Wenn jemand der Partnerin/ dem Partner Vorwürfe macht, kritisiert, erklärt, wie es eigentlich sein müsste, dann agiert diese Person im Eltern-ich und der/die PartnerIn reagiert darauf. Oft nicht so, wie erhofft, sondern leicht im Kind-Ich-zustand: Oft wütend und trotzig.

Hier lesen Sie denkbare Einladung zu Zärtlichkeit oder Erotik aus den Ich-Zuständen heraus:

Eltern – ich

kritisch

„EinE PartnerIn sollte häufiger….“

 

Eltern – ich

Fürsorglich

 

„Brauchst Du nicht mal wieder Zärtlichkeit?“

oder „wäre es nicht für unsere Beziehung mal wieder an der Zeit…?“

Erwachsenen- ich

 

„Ich wünsche mir Nähe mit Dir, komm…“

oder: „Ich begehre Dich“

Kind – ich

Angepasst

 

„Darf ich? „ oder „Ich warte bis Du aktiv wirst“
Rebellisch

 

„Los jetzt, nie kriege ich was ich will“
frei „Ich habe Lust auf Dich, auf uns“

 

 

Worauf fällt es Ihnen am leichtesten einzugehen? Und was törnt Sie eher ab?

Und wie ist es bei Ihrer Partnerin, Ihrem Partner?

 

 

 

Das Erwachsenen Ich (zu Beginn) und das freie Kind ( im Verlauf) sind die Favoriten der meisten Menschen.